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title: "VoxelMatters ist erneut offizieller Medienpartner der Formnext Technology Talks 2026"
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date: 2026-06-15
modified: 2026-06-12
lang: de
author: "Davide Sher"
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  - "3D-Druck Veranstaltungen"
  - "AM für Energie"
  - "Erneuerbare Energie"
  - "Formnext"
  - "Industrielle Additive Fertigung"
  - "Kernenergie"
  - "Öl und Gas"
tags:
  - "Featured"
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# VoxelMatters ist erneut offizieller Medienpartner der Formnext Technology Talks 2026

VoxelMatters fungiert erneut als offizieller Medienpartner der Formnext Technology Talks, einer ganzjährigen Webinar-Reihe, die von der Mesago Messe Frankfurt organisiert wird und bis Oktober 2026 im Vorfeld der [Formnext, der weltweit führenden Fachmesse für additive Fertigung, die vom 17. bis 20. November in Frankfurt stattfindet](https://www.voxelmatters.com/de/event/formnext-2026/), läuft.

Die Technology Talks sind kostenlose, digitale Live-Sessions von jeweils etwa 60 Minuten Dauer, die über Zoom abgehalten und anschließend als Aufzeichnungen zur Verfügung gestellt werden. Für 2026 sind drei Schwerpunktthemen geplant: Energie, Öl und Gas; Automobil, Transport und Mobilität; sowie Architektur und Bauwesen. Jede Sitzung bringt bestätigte Referenten von großen Industrieunternehmen und Technologieanwendern zusammen. Als besonderen Anreiz erhalten alle Teilnehmer einen Gutscheincode für eine kostenlose Eintrittskarte zur Formnext 2026.

Davide Sher, Mitbegründer und CEO von VoxelMatters, moderiert die Reihe, untermauert jede Sitzung mit aktuellen Marktdaten und leitet die Diskussion.

## Energie, Öl und Gas: 7. Juli

Die erste Veranstaltung, die für den 7. Juli von 15:00 bis 16:00 Uhr MEZ angesetzt ist, befasst sich damit, wie die additive Fertigung in den Bereichen Öl- und Gasförderung, Energieerzeugung und Wartungsabläufe eingesetzt wird. Die Anmeldung für diesen Vortrag ist bereits unter diesem [Link](https://lnkd.in/gK9iG7gB) möglich.

Zu den Themen gehört eine Analyse darüber, wie die additive Fertigung zu einem wichtigen Bestandteil des Energiesektors geworden ist, nicht nur im Offshore- und Downstream-Bereich der Öl- und Gasindustrie (für Ersatzteile, Pumpengehäuse, Ventilkörper, Laufräder, Wärmetauscher, Düsen und Brennerkomponenten), sondern auch im Bereich der erneuerbaren Energien.

Die größere Relevanz heute ergibt sich aus zwei zusammenwirkenden Faktoren: Energieunternehmen müssen alternde Anlagen verwalten, die noch aus der Zeit vor modernen Lieferketten stammen, und gleichzeitig neue Infrastruktur für saubere Energie schneller aufbauen, als die konventionelle Fertigung mithalten kann. Die additive Fertigung bietet für beides eine Lösung.

Zu den bestätigten Referenten gehören Trine Boyer, Portfolio On-Demand und AM Implementation Lead bei Vår Energi; Jeremy Haight, Product Owner und Chief Engineer AM und Applied Robotics bei Vestas; Brede Laerum, Leiter des AM Center of Excellence bei Equinor; sowie Philipp Pink, Leiter des Kompetenzzentrums Additive Fertigung bei den Wiener Stadtwerken/Wiener Netze.

## Automobil, Verkehr und Mobilität: 23. September

Die zweite Veranstaltung findet am 23. September von 15:00 bis 16:00 Uhr MEZ statt und befasst sich mit AM-Anwendungen in den Bereichen Leichtbau, funktionale Integration und Komponentenentwicklung für den Mobilitätssektor, wo die Anwendungsfälle mittlerweile weit über das Prototyping und den Werkzeugbau hinausgehen.

![Deutsche Bahn certifies the use of Essentium](https://www.voxelmatters.com/wp-content/uploads/2023/09/deutsche.jpg)Die Deutsche Bahn hat bereits über 100.000 Teile im 3D-Druckverfahren hergestellt. Bildquelle: Deutsche Bahn.

Anhand exklusiver Daten aus dem aktuellen Automobilbericht von VoxelMatters werden wir erörtern, wie sich die additive Fertigung (AM) zunehmend als wirtschaftlich sinnvoller Ansatz für dezentrale Produktion, digitale Lager und das Ersatzteil- bzw. Obsoleszenzmanagement erweist. Der rote Faden dabei ist Flexibilität: geringe Stückzahlen, kein spezielles Werkzeug, schneller Austausch und der Wegfall von Lagerhaltungskosten – ideal für eine Branche, die derzeit einige der komplexesten Umbrüche ihrer gesamten Geschichte durchläuft.

Ralf Anderhofstadt, Leiter des Kompetenzzentrums Additive Fertigung, Druckerei und Medien bei Daimler Trucks and Buses, und Stefanie Brickwede, Leiterin Additive Fertigung bei der Deutschen Bahn, haben ihre Teilnahme zugesagt.

Konkret wird Ralf Anderhofstadt auf On-Demand- und dezentrale Produktion sowie digitale Lagerstrategien eingehen, um Lkw und Busse so schnell wie möglich wieder in den Wartungs- und Betriebszustand zu versetzen. Stefanie Brickwede wird die On-Demand-Produktion und die digitale Lagerhaltung von veralteten Ersatzteilen im Zuge der Alterung des rollenden Materials sowie praktische AM-Anwendungsfälle an Bahnhöfen und Zertifizierungsinitiativen für additiv gefertigte Ersatzteile behandeln.

![Join the Formnext Technology Talks 2026 for insights on energy, automotive, and architecture in additive manufacturing.](https://www.voxelmatters.com/wp-content/uploads/2023/04/nagami-scaled.jpeg)Produktion bei Nagami.

## Architektur und Bauwesen: 13. Oktober

Die letzte Veranstaltung des Jahres findet am 13. Oktober von 15:00 bis 16:00 Uhr MEZ statt und befasst sich mit 3D-Druckanwendungen im Bauwesen, darunter die Fertigung komplexer Geometrien, neue Materialkonzepte und nachhaltige Bauverfahren.

Die Diskussion mit Manuel Jiménez Garcia, Gründer und Kreativdirektor von NAGAMI, und Michael Osswald, Geschäftsführer bei Rupp Gebäudedruck, befasst sich damit, wie der 3D-Druck mit Beton und großformatigen Polymeren von Demonstrationsprojekten zum echten Einsatz übergegangen ist, mit fertiggestellten Mehrfamilienhausprojekten von Unternehmen in den USA, Europa und dem Nahen Osten. Die Bauzeiten und Arbeitskosten sind bei einfachen Geometrien im Vergleich zu herkömmlichen Methoden günstig, und die Technologie ist besonders relevant, wo Arbeitskräfte knapp sind oder Wohnraum schnell bereitgestellt werden muss – in der Katastrophenhilfe, in abgelegenen Gemeinden und in schnell wachsenden städtischen Märkten.

Über den Betonbereich hinaus wird die additive Fertigung für komplexe architektonische Bauteile – wie Fassaden, Knotenpunkte und maßgeschneiderte Schalungen – eingesetzt, bei denen eine konventionelle Fertigung unerschwinglich wäre. Die additive Metallfertigung hat im Bereich des Baustahls für Freiformarchitektur eine Nische gefunden, wobei Lichtbogenverfahren die Herstellung tragender Strukturen in großem Maßstab ermöglichen. Die größten Hindernisse sind die Materialzertifizierung und die Einhaltung der Bauvorschriften, doch der Arbeitskräftemangel und der Kostendruck im konventionellen Bauwesen treiben die Einführung dieser Technologie dennoch voran.

Die Anmeldung für alle drei Veranstaltungen ist kostenlos. Weitere Referenten werden im Vorfeld der jeweiligen Veranstaltung bekannt gegeben.