---
title: "TU/e sichert Finanzierung für die Industrialisierung der volumetrischen AM"
url: https://www.voxelmatters.com/de/tu-e-sichert-finanzierung-fuer-die-industrialisierung-der-volumetrischen-am/
date: 2025-12-27
modified: 2025-12-27
lang: de
author: "Edward Wakefield"
description: "Laut der Technischen Universität Eindhoven (TU/e) hat Motion Imager zusammen mit den Abteilungen Mechanics of Materials (MoM) und Processing and Performance (P&P) des Fachbereichs Maschinenbau der TU/e umfangreiche Finanzmittel erhalten,..."
categories:
  - "AM-Forschung"
  - "Geld und Finanzierung"
  - "Mikro-3D-Druck"
tags:
  - "future"
image: https://www.voxelmatters.com/wp-content/uploads/2025/12/csm_TeamAllEdit_9008ba3079-640x442.jpg
word_count: 372
---

# TU/e sichert Finanzierung für die Industrialisierung der volumetrischen AM

[Laut der Technischen Universität Eindhoven (TU/e)](https://www.tue.nl/en/news-and-events/news-overview/22-12-2025-funding-secured-to-industrialize-volumetric-additive-manufacturing) hat Motion Imager zusammen mit den Abteilungen Mechanics of Materials (MoM) und Processing and Performance (P&P) des Fachbereichs Maschinenbau der TU/e umfangreiche Finanzmittel erhalten, um die [volumetrische additive Fertigung](https://www.voxelmatters.com/danish-startup-perfi-develops-volumetric-3d-printing-tech/) von einem wissenschaftlichen Durchbruch zu einer skalierbaren Technologie weiterzuentwickeln, die für die Serienproduktion geeignet ist. Das Projekt wurde nach einer strengen Bewertung durch das Materials Innovation Institute (M2i) und Holland HighTech ausgewählt, da es das Potenzial hat, die fortschrittliche Fertigung zu revolutionieren, indem es die Lücke zwischen grundlegender Materialwissenschaft und fertigungsfähigen technischen Lösungen schließt.

Die Zusammenarbeit kombiniert originäre wissenschaftliche Erkenntnisse mit fundiertem Fachwissen in den Bereichen Materialverarbeitung und -leistung, um reproduzierbare, industriell nutzbare Fertigungsmethoden zu entwickeln. Diese Ambition spiegelt sich in einem breiten interdisziplinären Engagement innerhalb der TU/e und einer engen Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsteam von Motion Imager wider.

![TU/e secures funding to industrialize volumetric AM. Motion Imager is bridging the gap between material science and engineering.](https://www.voxelmatters.com/wp-content/uploads/2025/12/csm_Motion-Imager_Micro-Thruster_5f08d8febb.jpg)

Ein Schwerpunkt liegt auf der Abstimmung des Materialdesigns auf die Herstellbarkeit. Das Design von Materialien ohne Berücksichtigung des Herstellungsprozesses führt zu Ausschuss, verminderter Leistungsausbeute, eingeschränkter Abstimmbarkeit und einer kohlenstoffintensiven Fertigung. Das Projekt zielt darauf ab, sicherzustellen, dass die Eigenschaften des hergestellten Materials den vorgesehenen Spezifikationen entsprechen, wobei die volle strukturelle Funktionalität ohne Beeinträchtigung der Herstellbarkeit erhalten bleibt.

Die Herausforderung wird am Beispiel eines Mikrotriebwerks für Satelliten und Raumfähren veranschaulicht. Solche Komponenten erfordern extreme mechanische, optische, thermische und chemische Toleranzen, um präzise Umlaufbahnen aufrechtzuerhalten. Mehrere Treibstoffe, komplexe Wärmeübertragung, Oxidationsreaktionen und Korrosionseffekte beeinflussen die Schubleistung. Um diese Anforderungen zu erfüllen, sind Wandstärken von weniger als zehn Mikrometern, Mehrstoffzusammensetzungen in den Kammern, nicht-planare Geometrien, Oberflächenrauheiten im Mikrometerbereich und komplexe interne Gerüste erforderlich.

Genau diese Arten von Strukturen werden durch den derzeit in der Entwicklung befindlichen volumetrischen AM-Ansatz ermöglicht. Mit diesem Verfahren lassen sich Buy-to-Fly-Verhältnisse von nahezu 1 erzielen, wodurch im Vergleich zu Verhältnissen von 2 bei einfachen Geometrien und bis zu 20 bei komplexen Strukturen, die mit herkömmlichen oder schichtbasierten Verfahren hergestellt werden, deutlich weniger Abfall anfällt.

Das Projekt zielt auf die Kontrolle von Oberflächen [im Mikrometer- und Submikrometerbereich](https://www.voxelmatters.com/de/das-kfshrc-behandelt-innenohrerkrankungen-mit-hilfe-von-ultra-mikro-3d-druck/) im Produktionsmaßstab ab, einschließlich nicht unterstützter nicht-planarer und hängender Merkmale, bei gleichzeitiger Reproduzierbarkeit für die Serienfertigung. Diese translationale Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie soll die Lücke zwischen wissenschaftlichen und technologischen Durchbrüchen schließen und standardisierte Techniken, Berechnungswerkzeuge und strukturierte Arbeitsabläufe für Anwendungen in den Bereichen Automobil, [Luft- und Raumfahrt](https://www.voxelmatters.com/de/voxelmatters-aerospace-am-focus-2025-ebook/), Biomedizin und Soft-Robotik liefern.