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title: "Lockheed Martins „Skunk Works“ bringt eine 3D-gedruckte Drohne innerhalb eines Jahres vom Konzept zur fertigen Hardware"
url: https://www.voxelmatters.com/de/lockheed-martins-skunk-works-bringt-eine-3d-gedruckte-drohne-innerhalb-eines-jahres-vom-konzept-zur-fertigen-hardware/
date: 2026-06-11
modified: 2026-06-11
lang: de
author: "Joseph Caron-Dawe"
description: "Die Abteilung „Skunk Works“ von Lockheed Martin und das auf fortschrittliche Fertigung spezialisierte Unternehmen Divergent haben in weniger als 12 Monaten ein unbemanntes Flugsystem (UAS) mit einer Spannweite von 2,7..."
categories:
  - "Drohnen/UAV"
  - "Luft- und Raumfahrt AM"
  - "Verteidigung"
tags:
  - "insights"
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word_count: 315
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# Lockheed Martins „Skunk Works“ bringt eine 3D-gedruckte Drohne innerhalb eines Jahres vom Konzept zur fertigen Hardware

Die Abteilung „Skunk Works“ von [Lockheed Martin](https://www.voxelmatters.directory/company/lockheed-martin/) und das auf fortschrittliche Fertigung spezialisierte Unternehmen [Divergent](https://www.voxelmatters.directory/company/divergent3d/) haben in weniger als 12 Monaten ein unbemanntes Flugsystem (UAS) mit einer Spannweite von 2,7 Metern vom ersten Konzept bis zum ersten Prototyp entwickelt. Dabei nutzten sie digitale Konstruktionsverfahren und additive Fertigung, um Entwürfe schnell zu optimieren und Hardware-Prototypen zu bauen.

[Das Projekt stützte sich auf das Produktionssystem von Divergent, das Design, Analyse, Fertigung und Montage in einer einzigen digitalen Umgebung integriert.](https://www.voxelmatters.com/divergent-and-palantir-partner-on-daps-for-defense-on-demand-am/) Diese Architektur ermöglichte es den beiden Unternehmen, einen Entwicklungszeitplan zu verkürzen, der bei herkömmlichen Fertigungsmethoden normalerweise mehrere Jahre in Anspruch genommen hätte.

[![Lockheed Martin’s Skunk Works takes 3D printed drone from concept to hardware in under a year](https://www.voxelmatters.com/wp-content/uploads/2026/06/Lockheed-Martin-Replicator-drone-02-640x320.jpg)](https://www.voxelmatters.com/wp-content/uploads/2026/06/Lockheed-Martin-Replicator-drone-02.jpg)

## Eine Partnerschaft, die auf strategischen Investitionen basiert

Das Drohnenprogramm „Replicator“ entstand aus einer umfassenderen Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen. Im Jahr 2024 tätigte Lockheed Martin eine strategische Investition in Höhe von 25 Millionen US-Dollar in Divergent, mit dem erklärten Ziel, Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Einsatzbereichen zu untersuchen, darunter fortschrittliche Munitions- und Fahrzeugkonzepte, die von Skunk Works entwickelt wurden.

Divergent, das sich auf additiv gefertigte Strukturen für Waffensysteme spezialisiert hat, bietet ein Produktionsmodell, das die Abhängigkeit von traditionellen Lieferketten verringert und eine schnellere Reaktion auf sich ändernde operative Anforderungen ermöglicht. Lockheed Martin erklärte, dass dieser Ansatz unternehmensweit geprüft werde und sich auf Munitionskomponenten, die Luft- und Raumfahrt sowie Anwendungen im Bereich der Drehflügler erstrecke.

## Im Kontext der militärischen Industriebasis

Die Zusammenarbeit im Rahmen des „Replicator“-Projekts spiegelt den wachsenden Druck wider, unter dem die Verteidigungsindustrie steht, den Weg von der Konstruktion bis zur einsatzfähigen Lösung zu verkürzen. Lockheed Martin berichtete, dass sich Konzepte dieser Art zwar noch in einem frühen Stadium befinden, jedoch bereits Aufschluss darüber geben, wie zukünftige Systeme entwickelt und in Serie produziert werden könnten, um den sich wandelnden Anforderungen an die Einsatzaufgaben gerecht zu werden.

[Divergent hat kürzlich einen Prototyp eines autonomen Kampfflugzeugs – mit dem Namen „Venom“ – in nur 71 Tagen vom Konzept bis zu einer flugfähigen Demonstrationsversion gebracht](https://www.voxelmatters.com/de/divergent-und-mach-industries-liefern-uas-prototyp-in-71-tagen/).