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title: "Creality-3D-Drucker fördern die Ausbildung von Ingenieurstudenten"
url: https://www.voxelmatters.com/de/creality-3d-drucker-foerdern-die-ausbildung-von-ingenieurstudenten/
date: 2026-04-14
modified: 2026-04-14
lang: de
author: "Tess Boissonneault"
description: "In den letzten Jahrzehnten hat sich unser Verständnis davon, was die besten Bildungsstrategien ausmacht, zunehmend von herkömmlichen Methoden wie Vorlesungen hin zu einem aktiveren, praxisorientierten Lernen verlagert. In Fachbereichen wie..."
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  - "Fallstudien"
  - "Forschung und Lehre"
  - "Gefördert"
  - "STEAM"
tags:
  - "Featured"
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# Creality-3D-Drucker fördern die Ausbildung von Ingenieurstudenten

In den letzten Jahrzehnten hat sich unser [Verständnis](https://news.harvard.edu/gazette/story/2019/09/study-shows-that-students-learn-more-when-taking-part-in-classrooms-that-employ-active-learning-strategies/) davon, was die besten Bildungsstrategien ausmacht, zunehmend von herkömmlichen Methoden wie Vorlesungen hin zu einem aktiveren, praxisorientierten Lernen verlagert. In Fachbereichen wie dem Ingenieurwesen ist der Einsatz praktischer Übungen besonders wichtig, da sie es den Studierenden ermöglichen, konkrete Verbindungen zwischen Theorie und Praxis herzustellen und ihre Fähigkeiten zur Problemlösung zu schärfen. Der 3D-Druck hat sich als Schlüsseltechnologie erwiesen, um diesen Paradigmenwechsel in der Bildung zu fördern, wie das Beispiel der Fakultät für Ingenieurwissenschaften an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) zeigt.

An der TUHH werden Studierende dazu ermutigt, das in Vorlesungen und Lehrbüchern Gelernte durch die Entwicklung kreativer und oft innovativer Projekte auf die Praxis anzuwenden. Seit der Einführung von Systemen des 3D-Druckerherstellers [Creality](https://www.voxelmatters.directory/company/creality-3d/) hat sich das Angebot der Universität für Studierende in dieser Hinsicht erheblich verbessert und ihnen die notwendigen Werkzeuge an die Hand gegeben, um Ideen in funktionsfähige Prototypen umzusetzen.

[![Creality 3D printers boost education for engineering undergrads](https://www.voxelmatters.com/wp-content/uploads/2026/04/image1-340x191.jpg)](https://www.voxelmatters.com/wp-content/uploads/2026/04/image1.jpg)So ist beispielsweise am Institut für Intelligente Technik und Maschinenelemente (ISEM) der 3D-Druck zu einem grundlegenden Bestandteil bei der Bewältigung von Problemen in der Produktentwicklung und im Ingenieurwesen geworden. Konkret nutzt die von Professor Nikola Bursac geleitete Gruppe den 3D-Druck als Teil ihres kontinuierlichen Arbeitsablaufs, um Designprototypen schnell zu iterieren, zu testen und zu verbessern, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

## Hardware-Aufrüstung

Obwohl das ISEM den 3D-Druck bereits seit vielen Jahren für die Prototypenentwicklung einsetzt, stellte es fest, dass die ursprünglich verwendeten Einsteigersysteme hinsichtlich Präzision, Konsistenz und Materialverträglichkeit nur begrenzt einsetzbar waren. Dies führte dazu, dass die Studierenden sich auf die Erstellung weniger komplexer Entwürfe beschränken mussten und häufig mit zeitaufwändiger Fehlerbehebung und Druckfehlern konfrontiert waren.

Um diese Einschränkung zu beheben, beschloss das Institut, seine Druckhardware aufzurüsten, damit die Studierenden komplexe Konzepte testen und die Entwicklung innovativer Produkte und Systeme vorantreiben konnten. Heute bietet die TUHH den Studierenden Zugang zu einer Reihe hochwertiger und dennoch erschwinglicher 3D-Drucker, darunter die Modelle K1C und K2 Plus von Creality sowie Zubehör wie das CFS-System. Mit diesen Systemen zur Verfügung konnten die Studierenden komplexe Prototyping-Projekte praxisnah angehen und ihre Fähigkeiten im Bereich des technischen Designs voll zur Geltung bringen.

Der 3D-Drucker K1C von Creality ist ein robustes System, das auf hohe Effizienz und den Druck von mit Kohlefaser gefüllten Materialien ausgelegt ist. Damit eignet er sich ideal für die iterative Entwicklung funktionaler Prototypen. Der K2 Plus wiederum ist das Flaggschiff von Creality mit Mehrfarbdruckfunktion – ideal, um der Kreativität freien Lauf zu lassen. In Kombination mit CFS, dem Filamentsystem von Creality, kann der K2 Plus bis zu 16 Farben drucken.

[![Creality 3D printers boost education for engineering undergrads](https://www.voxelmatters.com/wp-content/uploads/2026/04/image5.jpg)](https://www.voxelmatters.com/wp-content/uploads/2026/04/image5.jpg)

Erwähnenswert ist, dass Creality kürzlich den [Filament Maker M1 und den Shredder R1](https://www.voxelmatters.com/de/creality-bringt-den-filament-maker-m1-und-den-shredder-r1-auf-den-markt/) vorgestellt hat – desktopfreundliche Systeme, die auch im Bildungsbereich Einfluss auf die additive Fertigung nehmen können. Diese Systeme erleichtern das Materialrecycling und ermöglichen es den Anwendern, Abfälle wiederaufzubereiten und wiederzuverwenden sowie eigene Filamente vor Ort herzustellen. Letztendlich lässt sich durch die Einbindung dieser Lösungen in einen kontinuierlichen Prototyping-Workflow eine größere Kreislaufwirtschaft erreichen.

## Von Billardrobotern bis hin zu Grills

An der ISEM spielen die 3D-Drucker von Creality eine wichtige Rolle dabei, die Projekte der ISEM-Studierenden zum Leben zu erwecken, wie beispielsweise das „Mechanical Design Project II“. Bei diesem Projekt, einem Eckpfeiler des Bachelor-Studiengangs Ingenieurwesen, arbeiten Studententeams ein ganzes Semester lang daran, ein komplexes mechatronisches System zu entwickeln. Genauer gesagt: einen Billard spielenden Roboter. Dieser Roboter muss eine mechanische Stoßeinheit integrieren, die funktionsfähig, robust und reproduzierbar ist, und regt die Studierenden dazu an, mehrere Iterationszyklen zu durchlaufen, um das bestmögliche Design zu entwickeln.

[![Creality 3D printers boost education for engineering undergrads](https://www.voxelmatters.com/wp-content/uploads/2026/04/image3-255x340.jpg)](https://www.voxelmatters.com/wp-content/uploads/2026/04/image3.jpg)

Die 3D-Drucker von Creality haben sich als unverzichtbar erwiesen, um eine Vielzahl von Roboterteilen zum Leben zu erwecken – von kritischen Strukturen über Gehäuse bis hin zu Schnittstellen –, und bieten den Studierenden gleichzeitig die Flexibilität, ihre Entwürfe zu verfeinern und als Prototypen umzusetzen.

„Die Drucksysteme haben die Geschwindigkeit, Qualität und Vielfalt unserer Projekte auf ein neues Niveau gehoben“, sagte Professor Bursac über den Einfluss von Creality auf das Mechanical Design Project. „Sie ermöglichen es uns, die Prototypenentwicklung nicht länger als einschränkenden Faktor zu betrachten, sondern als echten Motor für Innovation sowohl in der Lehre als auch in der Forschung.“

Die 3D-Druckhardware von Creality spielte auch im GSD-Modul (Generational Sheet-Metal Development) des ISEM eine wichtige Rolle, in dem Studententeams die Aufgabe haben, funktionale Grillgeräte zu entwerfen. Der 3D-Druck ermöglichte es den Studierenden, schnell funktionale Prototypen sowie andere Komponenten für die Grillgeräte wie Halterungen und Testadapter herzustellen. Bei diesem Projekt steht viel auf dem Spiel: Das siegreiche Grillgerät wird schließlich hergestellt und in Betrieb genommen.

Allgemein gesagt hat der 3D-Druck von Creality die Grundlage für einen durchgängigen Arbeitsablauf geschaffen, bei dem die Studierenden jeden Schritt selbst in die Hand nehmen, einschließlich CAD-Konstruktion, Prototypenbau, Testen und Verfeinern. Auch die Qualität und Konsistenz der Drucksysteme haben sich als entscheidend erwiesen und es den Studierenden ermöglicht, die Prototypenzyklen in einigen Fällen von Wochen auf nur wenige Stunden zu verkürzen.

## 3D-Druck an der TUHH und darüber hinaus

Am ISEM der TUHH gewinnt die Einbindung des 3D-Drucks in den Unterricht und die Arbeitsabläufe zunehmend an Bedeutung. Laut Professor Bursac plant das Institut, den Einsatz der 3D-Drucklösungen von Creality auf andere MINT-Bereiche auszuweiten, darunter die Forschung im Bereich Design for Additive Manufacturing (DfAM) sowie Outreach-Programme für jüngere Schüler. In diesem Sommer plant das ISEM zudem die Ankündigung eines neuen Workshops, der darauf abzielt, durch AM-gestützte iterative Entwicklung Innovationen voranzutreiben.

[![Creality 3D printers boost education for engineering undergrads](https://www.voxelmatters.com/wp-content/uploads/2026/04/image4.jpg)](https://www.voxelmatters.com/wp-content/uploads/2026/04/image4.jpg)

Die TUHH ist bei weitem nicht die einzige Bildungseinrichtung, die den 3D-Druck nutzt und von den Vorteilen des praxisorientierten Lernens profitiert. In Japan beispielsweise nutzte ein Team von Studierenden der Tohoku-Universität und der Keio-Universität Drucker der Ender-Serie von Creality, um einen [Marsrover-Prototyp für die University Rover Challenge (URC) zu entwickeln](https://www.creality.com/blog/from-campus-to-cosmos). Ein Pädagoge in Frankreich hat zudem den Anatomieunterricht durch den Einsatz von [taktilen 3D-gedruckten Modellen](https://www.creality.com/blog/reimagining-anatomical-education-with-3d-printing) verbessert, die mit dem K2 Plus und dem K2 Pro hergestellt wurden.

Letztendlich kann die einfache Entscheidung, in 3D-Druck-Hardware zu investieren, es Studierenden ermöglichen, Fähigkeiten im Bereich des technischen Entwurfs und der Problemlösung zu entwickeln und zu verfeinern. Wie Creality über den 3D-Druck an der TUHH schreibt: „Studierende sammeln nun schneller und häufiger praktische Erfahrungen, wodurch sie Konstruktionsfehler erkennen und die realen Konsequenzen technischer Entscheidungen verstehen. Dies führt zu höherer Motivation, stärkeren Problemlösungsfähigkeiten und einer klareren Verbindung zwischen MINT-Theorie und -Anwendung.“